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Side-Car Team Wirth



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Montags bis Freitags
von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr und
von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr


Samstags
von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr *

(* Durch unsere motorsportlichen Aktivitäten ist unser Geschäft während der Saison an einigen Samstagen geschlossen. Diese Termine werden aber rechtzeitig veröffentlicht und sind dann HIER nachzulesen.
Sie können vor Ihrem Besuch auch gerne anrufen!)


Donnerstag, 07.01.2016 14:59
Rennsport Terminplan 2016

2016 wird das Sidecar Team Wirth wieder in der Int. Sidecar Trophy an den Start gehen. Hier die Termine:
14./15.05. Most - Tschechien
27.-29.05. Rijeka - Croatien
01.03. 07. Schleiz - Deutschland
30./31.07. Lausitzring - Deutschland
20./21.08. Red Bull Ring - Österreich
24./25.09. Frohburg - Deutschland

Mittwoch, 21.09.2016 15:37
Ruhetag

Am 23. und 24.09.2016 ist das Geschäft geschlossen!
Donnerstag, 04.08.2016 13:52
Runde 4 Internationale Sidecar Trophy auf dem Lausitzring

Nach einer kleinen dreiwöchigen Verschnaufpause vom Rennsport ging es am letzten Juli Wochenende auf den Lausitzring, in den östlichsten Zipfel von Deutschland. Hier fanden sich wieder alle Teams ein, die um Plätze und Punkte in der Internationalen Sidecar Trophy kämpfen. Bei wunderschönem Sonnenschein traf sich das gesamte Team am frühen Freitagabend vor dem Gelände. Nach Platzeinweisung durch Organisator und Fahrer Eckart Rösinger war alles relativ schnell aufgebaut. Nach Anmeldung und Maschinenabnahme konnten wir auch schon zum gemütlichen Teil des Tages übergehen. Am Samstagmorgen ging es für uns schon zeitig das erste Mal auf die Strecke, also wurde pünktlich halb acht gefrühstückt. Schließlich soll an einem Renntag nichts in Hektik und unter Druck ablaufen, man(n) hat ja auch so seine Phasen. Da wir im Frühjahr mit unserem Gespann schon einen Trainingstag dort absolviert hatten, konnten wir auf ganz konkrete Daten zurückgreifen. Wir gingen also gleich zum ersten gezeiteten Training mit der passenden Übersetzung und Fahrwerksabstimmung auf den Track. Außerdem ließen wir uns einen neuen Hinterradreifen montieren, dieser erfordert auch eine gewisse Behandlung um perfekt im Rennen zu funktionieren. Wir legten uns eine konkrete Vorgehensweise zurecht. Gingen für nur drei Runden raus um den Reifen „anzufahren“. Dann wieder rein, wo Teamchef Henry schon zum Radwechsel bereit stand. Anderes Hinterrad, mit einem alten Reifen rein und nochmal für fünf schnelle Runden raus auf die Piste. Es passte alles sofort perfekt und wir konnten sofort eine Fabelzeit hinlegen. Mit Abstand die schnellste F2 Zeit und dritter Gesamt bedeutete bis dahin erste Startreihe. Das Wetter ist in der Lausitz bekanntlich sehr wechselhaft, so leider auch an diesem Wochenende. Pünktlich fünf Minuten vor unserem zweiten Training fing es an zu regnen. Alle Teams fuhren trotzdem mit Slicks raus. Wir warteten noch und hofften es hört gleich wieder auf und die Strecke trocknet noch etwas ab. Dem war leider nicht so. Trotzdem fuhren wir zu Halbzeit noch drei Runden. Ob richtig oder falsch, darüber gab es im Team verschiedene Meinungen. Zumindest konnte ich so die ganz schwierigen und gefährlichen Stellen bei diesen Bedingungen herausfinden, was mir letztendlich als Fahrer schon half. Natürlich konnte keiner der Teams, bei diesen Bedingungen, seine Zeit vom ersten Training verbessern. So blieb es bei der ersten Startreihe und Startplatz drei für uns, zusammen mit den zwei führenden der F1 Wertung. Am Nachmittag stand dann bereits das erste Rennen auf dem Programm. Zwischendurch wieder schönster Sonnenschein, doch wie sollte es anders sein, eine halbe Stunde vor dem Start wieder ein kräftiger Regenguss. Was nun tun, Slicks oder Regenreifen? Der Fahrer muss es entscheiden. Letztendlich entschied ich mich für die Regenräder, was ich auch nach dem Rennen für die richtige Entscheidung hielt, obwohl die Strecke halb nass und halb trocken war. Keine Ahnung was die anderen am Start anders machten, jedenfalls war unser Start eine einzige Katastrophe. Wir standen quasi auf der Stelle und das Rad drehte einfach nur durch. So fanden wir uns in die erste Kurve rein auch wirklich am Ende des Feldes, eine ganz ungewohnte Situation für uns. Nun hieß es beherzt aber mit dem nötigen Feingefühl durch das Feld kämpfen. Das gelang uns auch sehr gut, am Ende wurden wir mit einem zweiten Platz der F2 belohnt. Unser Team freute sich über die sehr gute kämpferische Leistung. Das Meisterschaftsführende Duo Ken Knapton / Enrico Roick konnten das Ding gewinnen, wir büßten also fünf Punkte ein, liegen wir ja bekanntlich an zweiter Stelle der Tabelle. Zum zweiten Rennen am Sonntag hatten wir dann sehr schönes trockenes Sommerwetter. Hier gelang uns auch gleich ein guter, wenn auch nicht perfekter Start. In die erste Kurve als drittes F2 Gespann. Gleich nach einer halben Runde konnten wir das Vater – Sohn Team Kirst / Kirst schnappen und bereits am Anfang der zweiten Runde Eckart Rösinger / Steffen Werner. Das gelang uns in der schnellsten Kurve der Strecke, am Ende der Start und Ziel Geraden. Da braucht man schon ein Herz für so eine Aktion, es fand auch bei den Zuschauern großen Gefallen. Nun hieß es den richtigen Rhythmus zu finden und die langen 13 Runden richtig einzuteilen. Stück für Stück konnten wir einen kleinen Vorsprung heraus fahren. Nach einer fehlerfreien Fahrt gewannen wir am Ende mit knapp acht Sekunden Vorsprung. Auch mein Beifahrer Ronny machte einen tollen Job… ich bin stolz auf ihn! Nach dem Rennen gab es Gratulationen und faire Gesten von den Gegnern, so macht es Spaß, jeder schätzt jeden. Vanessa Knapton, Frau des Meisterschaftsführenden Ken Knapton, fasste nach dem Rennen treffend zusammen „The stand is the same befor“ …es bleibt also weiterhin spannend.
Vielen Dank wie immer an die ganze Mannschaft rund um Henry… Ronny, Veiko, Denise, Loni und Eileen

Mit sportlichen Grüßen Enrico Wirth

Mittwoch, 13.07.2016 13:52
Saison Halbzeit - Sidecar Team Wirth auf zweitem Tabellenplatz

Liebe Motorsportfreunde, es ist schon wieder Halbzeit in der laufenden Rennsaison 2016, d.h. wir haben an drei von sechs Veranstaltungen der Internationalen Sidecar Trophy erfolgreich teilgenommen. Es ist also nun wirklich höchste Zeit mal etwas von uns hören zu lassen. Natürlich werden eingefleischte Fans der Szene, bzw. eventuell sogar persönliche Fans unseres Teams das Geschehen verfolgt haben…
Wie bereits berichtet ,hatten wir die Hausaufgaben gemacht, uns mit dem neuen Gespann und dem neuen Beifahrer Ronny, an zwei Trainingstagen vertraut gemacht. Sehr zuversichtlich reisten wir am Pfingstwochenende nun ins Tschechische Most zum ersten „richtigen“ Angasen der Saison. Mit Gaststartern aus der Weltmeisterschaft war wirklich alles angereist was Rang und Namen hat, besonders in unserer F2 Wertung. Im ersten freien Training ließen wir es einfach rund laufen um uns an die Gegebenheiten für das Wochenende zu gewöhnen. Dann folgte das Zeittraining und alle Teams gingen etwas härter und mit mehr Biss ins Geschehen. Besonders auch das F1 Team Spendal / Hill. Sie hielten gleich in der ersten gezeiteten Runde, mit allem was geht rein und schossen uns regelrecht ab. Es passierte also das, was auf gar keinen Fall passieren sollte… Kollision, Seitenwagen senkrecht in der Luft und dann mit vollem Funkenflug der Abflug ins Kiesbett. Zum Glück legten wir das Gespann nicht auf`s Dach, dank meiner guten Reaktion habe ich es dann einfach geradeaus ins Kiesbett rammeln lassen. Ich war extrem angefressen, eine völlig unnötige Action. Am meisten sorgte ich mich dabei um meinen Beifahrer, er ist schließlich noch relativ neu im Geschäft und in solchen Situationen einfach noch nicht so cool wie ich ,nach dreißig Jahren Rennsport. Das wollte ich ihm eigentlich ersparen. Es hat sicher an diesem Wochenende auch leichte Spuren hinterlassen, aber wir konnten ihn mental wieder für die Rennen aufbauen und motivieren. Als erstes galt es nun das Gespann wieder fit zu machen, es steckte schließlich bis zu den Achsen im Kies und kein Rad sollte sich mehr drehen. Das gemütliche Glas Wein fiel an diesem Samstagabend also ins Wasser, schrauben bis 23 Uhr war angesagt. Mit gemeinsamen Teamwork sollte dann aber alles für den Renntag fit sein. Danke an Henry und Ronny für die tatkräftige Unterstützung am Gespann und Veiko und Denise am Grill, schließlich muss sich ja auch einer um die Verpflegung kümmern. Die Starts zu beiden Rennen gingen noch nicht wie gewohnt gut, wir hatten mit extrem viel Wheelspin zu kämpfen. Na ja, es sind eben doch wieder neue Bedingungen, schließlich ist Ronny nicht gerade ein Bulle und wohl mit Abstand der leichteste Beifahrer, den ich bisher hatte. Wir fanden dann aber sofort unseren Rhythmus und unser Tempo und konnten zwei schöne saubere Rennen fahren, was sehr wichtig für den Kopf und den weiteren Verlauf der Saison war. Die vor uns fahrenden F2 Teams Bachmaier, Rösinger und Knapton hatten wir zwar immer im Blick, konnten aber nicht konkret angreifen… noch nicht!!! Wichtiger war erst mal Punkte für zwei zweite Plätze in der Meisterschaftswertung zu notieren.
Bereits zwei Wochen später ging es dann ins schöne Croatien nach Rijeka, direkt an die Adria Küste. Das passende Wetter dafür hatten wir ebenfalls im Gepäck. Das gesamte Wochenende herrlicher Sonnenschein und Temperaturen bis 30 Grad. Wieder einmal neue Bedingungen, auf die es sich einzustellen galt. Das Thermometer machte zum Most Rennwochenende mal eben einen Satz von 20 Grad, hatten wir da noch einstellige Temperaturen. Die Strecke und komplette Anlage in Rijeka entstand in den siebziger Jahren, das war nicht zu übersehen, es hatte schon einen ganz besonderen Charme und wir fühlten uns so ein bisschen in unsere gute alte „Ost Zeit“ zurück versetzt. Auch der Asphalt auf dem Track hatte nach vierzig Jahren natürlich sehr gelitten, was uns aber nicht einschüchterte, immerhin haben wir die Wurzeln im Offroad. Im ersten Training hieß es einfach nur Strecke kennenlernen, ganz ohne Druck und Tempo. Ab dem zweiten Training packten wir dann aber den Hammer aus, es gelang uns dann über das gesamte Wochenende, in allen Trainings und Rennen die schnellsten F2 Zeiten zu fahren. Eine weitere Herausforderung war es gleich drei Rennen bei diesen Temperaturen zu absolvieren. Gleich vor dem Start zum ersten Rennen gab es dann ein großes Missverständnis. Es hieß eine halbe Stunde Verspätung und so blieben wir noch im Schatten, nur in Unterhose gekleidet, sitzen. Plötzlich Motorengeräusche und Fahrzeuge auf der Strecke… es waren tatsächlich die Gespanne. Also in Windeseile rein ins Leder und ab in die Boxengasse, die Ampel stand natürlich bereits auf rot. Wir mussten also, zusammen mit dem F1 Team Chris Baert, aus der Boxengasse starten. Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch kämpften wir uns schnell ans und durch das Feld. Am Ende ein zweiter Platz, bzw. sogar Punkte für die Meisterschaft für den ersten Platz, was die schlechte Laune dann schnell weg blies. Hinterher gab es noch lautstarke Auseinandersetzungen, aber auch hier versöhnte man sich schnell wieder. Beim Start zum zweiten Rennen standen wir dann in der richtigen Startaufstellung, aber auch dieser Start sollte nicht perfekt funktionieren. Unsere Konkurrenten Rösinger und Knapton waren nach dem ersten Umlauf vor uns. Hochmotiviert wollte ich endlich den ersten richtigen Sieg in der Sidecar Trophy F2 Klasse, auch Ronny war bereit dafür. Wir arbeiteten sehr gut als Team zusammen, konnten beide Konkurrenten überholen und einen sauberen Sieg einfahren. Aus der Klassik Zeit kannte ich ja das Gefühl auf dem obersten Treppchen zu stehen, in der Trophy mussten wir nun schon eine ganze Weile dafür kämpfen, aber es lohnt sich immer zu kämpfen!!! Im letzten Rennen von Rijeka wurden dann die Nerven noch mal arg strapaziert. Auch in diesem Lauf mussten wir erst unsere härtesten Konkurrenten in der F2 Wertung Ken Knapton / Enrico Roick überholen. Ab der Hälfte des Rennens konnten wir einen kleinen Vorsprung herausfahren, den wir aber in den letzten beiden Runden durch Grip Probleme wieder einbüßten. Plötzlich war das Englisch - Deutsche Duo in der letzten Runde wieder direkt hinter uns. In der Hitze des Gefechts machten wir dann beide einen Fehler, erst überholte ich ein zu überrundendes Team unter gelb geschwenkter Flagge und dann startete Ken noch einen Angriff und überholte uns unter den selben Umständen. Irgendwie hatten wir das wohl beide im Eifer des Gefechts ausgeblendet und kassierten eine zwanzig Sekunden Zeitstrafe. Trotz dieser aufgebrummten zwanzig Sekunden belegten wir immer noch den dritten Platz und nahmen wichtige Punkte für den zweiten Platz in der Meisterschaftswertung mit. Unser „Catering Team“ befand sich im Urlaub, so unterstützte uns in Croatien Loni mit der Verpflegung. Danke auch an Sie! Nach diesem anstrengenden Wochenende gönnten wir uns Ausnahmsweise mal noch zwei freie Tage auf einem Campingplatz an der schönen Adria, bevor wir die tausend Kilometer Heimreise in Angriff nahmen. Es waren insgesamt sehr schöne und erfolgreiche Tage in der Sonne des Südens. Nun gab es eine kleine Rennpause von fünf Wochen…
Am ersten Juli Wochenende waren wir dann, im Rahmen des großen Classic Grand Prix, auf dem Schleizer Dreieck am Start. Auch hier nutzten wir wieder alle Möglichkeiten um weitere gemeinsame Erfahrungen zu machen und das Zusammenspiel zwischen Fahrer, dem neuen Beifahrer und der neuen Technik zu perfektionieren. Wir befinden uns immer noch in der Steigerungsphase. So nutzten wir also ein zusätzliches freies Training am Freitagnachmittag, welches auch wieder problemlos und zufriedenstellend lief. Am Samstagmorgen stand dann das erste offizielle Zeittraining auf dem Programm, pünktlich im Vorstart fing es leicht an zu nieseln und die Strecke war feucht und rutschig. Man fühlte sich so ein wenig als fährt man auf Eiern, wirklich schwierige Bedingungen zu denen ich kein hundert prozentiges Vertrauen hatte. Dementsprechend agierte ich vorsichtig und riskierte nicht alles, was aber letztendlich zu einer guten sechsten Zwischenzeit, von immerhin 24 Gespannen führte. Im zweiten Zeittraining herrschten dann zwar keine besseren, aber dafür klare Wetterverhältnisse, es regnete richtig und wir konnten rechtzeitig auf Regenreifen umbauen und auch das Fahrwerk, die Bremsen usw. auf diese Gegebenheiten korrekt einstellen. Unter diesen Voraussetzungen fand ich endlich zu meiner alten Stärke auf nasser Strecke zurück. Wir fuhren die angesetzten zwanzig Minuten komplett durch, wurden von Runde zu Runde schneller und knallten in der allerletzten Minute noch eine Top Zeit raus. Fast so wie man es von den ganz Großen aus der Moto GP kennt. Das Ergebnis reichte für den dritten Startplatz, erste Startreihe und schnellstes F2 Gespann. Nur zwei F1 Teams, Größen aus der IDM und WM Starter waren schneller als wir. Zum Rennsonntag erwartete uns dann Sonnenschein. Etwas Zweifel hatte ich eigentlich nur wegen unserer noch nicht so gut funktionierenden Starts, aber auch das sollten wir langsam in den Griff bekommen. Wir kamen gut weg und konnten sogar den dritten Startplatz gegen die bis zu sechzig PS stärkeren F1 Gespanne verteidigen. Wir fuhren dann ein starkes Rennen und nach Rijeka einen weiteren Sieg in der F2 Klasse ein. Die Konkurrenten Knapton / Roick und Bachmaier / Wechselberger hatten einen kleinen Abstand und konnten zu keiner Phase des Rennens angreifen. Zur Siegerehrung gestand mir Ronny dann, daß er sich das linke Bein ganz schön angeschlagen hatte bei einem Umstieg im Seitenwagen. Natürlich biss er auf die Zähne und wir legten uns eine Taktik zurecht um trotzdem noch möglichst viele Meisterschaftspunkte aus dem zweiten Rennen mitzunehmen. Im zweiten Rennen des Tages gab es dann gleich in der ersten Runde einen Crash von einem holländischen Team und das Rennen musste abgebrochen werden. Nur kurze Zeit später wurde neu gestartet, auch dieser Start sollte uns sehr gut gelingen, wieder bogen wir als gesamt Dritte in Richtung Buchhübel ab. Dieses Mal war unsere starke F2 Konkurrenz dichter dran und startete dann dementsprechend auch Angriffe, da wird nicht lange auf eine Einladung gewartet, aber immer alles fair, so macht Rennen fahren Spaß! In der heißen Phase der gegenseitigen Überholmanöver gab mir Ronny dann aber mehrfach Zeichen. Ich steckte einen Zahn zurück und steuerte das Gespann sauber und sicher auf dem dritten Platz ins Ziel. Immerhin hatte ich auch noch die Bilder im Kopf, wo gerade zwanzig Minuten vorher ein Gespann Kopfüber an der schnellsten Stelle der Strecke lag. Das müssen wir nicht haben, da sind einfach zwanzig weitere Punkte für die Meisterschaft wichtiger als alles zu riskieren.
Nun haben wir also Halbzeit in der laufenden Saison. Wir befinden uns aktuell an der zweiten Position der Tabelle, 7,5 Punkte hinter der Englisch – Deutschen Paarung Ken Knapton / Enrico Roick. Wir sind in einer TOP Form und freuen uns auf die zweite Saisonhälfte, es ist theoretisch alles drin…
Vielen Dank wie immer für die tatkräftige Unterstützung an alle zum Team gehörenden… Ronny, Henry, Veiko, Denise, Loni und Eileen… ja wir haben auch da aufgerüstet ;-) Wie war das doch gleich, hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau.
Mit sportlichen Grüßen Enrico Wirth + Team